Schönherr Serlbsterkenntnis

Zum Inhalt:

Die Bedeutung der Selbsterkenntnis und Selbsterziehung wurde schon im antiken Griechenland erkannt: Während der Orakelspruch von Delphi „Erkenne dich selbst“ unmittelbar auf die Selbsterkenntnis abzielt, mahnt der zweite Sinnspruch „Werde, der du bist!“ die Selbsterziehung des Menschen an. Explizit auf beide Forderungen der Antike Bezug nehmend, wird in der vorliegenden Arbeit untersucht, inwieweit die Themen der Selbsterziehung und Selbsterkenntnis in der Conditio humana sichtbar werden, und welche ihrer Strukturelemente nachweisbar sind, die im weitesten Sinne als pädagogische, psychotherapeutische und gesellschaftsbildende Kategorien gelten können. Hierzu werden Biografien und Werke herangezogen von Michel de Montaigne, Immanuel Kant, Georg Christoph Lichtenberg Sigmund Freud, Alfred Adler, Carl Gustav Jung, Karen Horney und Jean-Paul Sartre in ihrer besonderen Nähe zur Selbsterkenntnis und Selbsterziehung. Unter anderem wird im zweiten Teil des Buches der Anschluss an die philosophisch-anthropologische Diskussion über den Begriff der Person hergestellt.

Zum Autor:

Annette Schönherr, geb. 1950, Dr. phil., Dipl.-Psych., Charakter- und Lehranalyse am Institut für Tiefenpsychologie, Gruppendynamik und Gruppentherapie (ITGG) Berlin unter Leitung von Prof. Dr. mult. Josef Rattner. Mehrjährige Kliniktätigkeit, langjährige Psychotherapeutin in eigener Praxis und Lehrtherapeutin am ITGG.