Mietpreisexplosion

Zum Inhalt:

Die angeblich explosionsartig steigenden Mieten in den Großstädten machen vielen Menschen Sorgen. Doch die Schwarzseherei wird von den Fakten nicht gestützt. Bundesweit betrachtet steigen Mieten moderat und kaum schneller als die Inflationsrate, was durch steigende Löhne im Großen und Ganzen aufgefangen wird. Der Berliner Mietpreisspiegel beispielsweise gibt die wahre Lage nur stark verzerrt wieder. Mietsteigerungen betreffen rund 10 Prozent aller Wohnungen, während für den großen Rest die Nettokaltmieten gleich bleiben oder nur schwach steigen. Mit anderen Worten: Es gibt keine flächendeckende „Mietpreisexplosion“.

Über den Autor:

Gerald Mackenthun war 25 Jahre lang Wissenschaftsreporter bei einer großen deutschen Nachrichtenagentur. Seit 2003 ist er niedergelassener Psychotherapeut. Er studierte Politische Wissenschaften und später Psychologie an der Freien Universität Berlin. Er ist promoviert in Psychologie und habilitiert für das Fach Klinische Psychologie.