Zum Inhalt:

Verhaltensschwierigkeiten von Schulkindern sind eine pädagogische Herausforderung für die Lehrkraft. Sie sind zugleich eine soziale Aufgabe für die Mitschüler. Die Herstellung eines produktiven Lernklimas wird in den Schulen heute noch zu wenig beachtet. Immer noch werden Lehrkräfte zu wenig in ihren erzieherischen Fähigkeiten geschult. Viele Lehrer wissen nicht, welche Maßnahmen sie ergreifen können, wie sie die Empathie und die Konzentration eines Kindes fördern und wie Kinder, die sich in eine Außenseiterposition manövriert haben, wieder in die Gemeinschaft zurückgeholt werden.
Die Autorin meint: Die Lösung der vielerorts beklagten Disziplinlosigkeit liegt in der grundsätzlichen Beachtung und Einbeziehung der Kinder. Im Zentrum dieses Buches einer 3. und 4. Grundschulklasse steht die Entwicklung des sozial gestörten Schülers Dennis. Beobachtet und beschrieben wird ein Zeitraum von anderthalb Jahren.
Die im Text eingestreuten Szenen geben ein lebendiges Bild von den Diskussionen mit den Kindern und den Entwicklungsfortschritten. Das direkt wiedergegebene Geschehen wird anschließend reflektiert, wobei es um grundsätzliche pädagogische Fragen und Probleme geht. Die Autorin orientiert sich dabei am pädagogischen Konzept der Individualpsychologie Alfred Adlers.
„Es gelingt der Autorin mit dieser ungebrochen konsequenten Haltung, den Kindern zu einem positiv-kritischen Selbstbewusstsein, zu Gemeinschaftssinn und Verantwortungsbereitschaft zu verhelfen. Eine spannende Lektüre, die den Leser in das Geschehen einbezieht und ihn miterleben lässt, was ermutigende Pädagogik für das Kind und sein Leben bedeutet.“ Prof. em. Dr. Luc M. Stevens, Gründer und erster Direktor des Niederländischen Instituts für Unterricht und Erziehung NIVOZ
„Unbedingt lesenswert für jede Lehrperson; ein Buch, das PädagogInnen nachhaltig ermutigen kann!“ Prof. em. Jürg Frick, langjähriger Dozent und Berater an der Pädagogische Hochschule Zürich PHZH
„In der heutigen Schulpraxis müssen die Schülerinnen und Schüler angeleitet, erzogen, unterrichtet und ermutigt werden. Das Buch von Beate Letschert-Grabbe zeigt anschaulich und praxisnah, dass und wie diese anspruchsvollen Aufgaben gelingen können. Besonders berühren die vielen wörtlich wiedergegebenen Gespräche und Begegnungen. Eine faszinierende Lektüre für jede Lehrerin und für jeden Lehrer!“ Prof. em. Dr. Jürg Rüedi, langjähriger Dozent an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (PH FHNW) für Klassenführung und Sozialisation
Über die Autorin:

Beate Letschert-Grabbe ist langjährige Lehrerin, Seminarleiterin, Weiterbildnerin sowie individualpsychologische Beraterin und Supervisorin